
Was bedeutet Psychotherapie nach HPG?
Psychotherapie nach HPG ist ein privates Angebot auf Grundlage der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie. Der Rahmen unterscheidet sich von einer kassenärztlichen Psychotherapie.
Es geht um therapeutische Gespräche, Orientierung und Unterstützung bei psychischen Belastungen. Eine psychiatrische Behandlung, Notfallversorgung oder ärztliche Diagnostik wird dadurch nicht ersetzt.

Bei welchen Anliegen kann das Angebot passen?
Häufige Themen sind Lebenskrisen, innere Unruhe, Ängste, depressive Verstimmungen, Erschöpfung, Selbstwertprobleme, Scham, persönliche Grenzen und wiederkehrende Beziehungsmuster.
In der ersten Phase steht meist die Klärung im Vordergrund: Was belastet aktuell? Welche Muster wiederholen sich? Welche Ressourcen sind vorhanden? Welche Schritte sind sinnvoll und realistisch?

Grenzen des Angebots
Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung, psychotischen Krisen, schweren Suchterkrankungen oder medizinischem Notfall ist dieses Angebot nicht geeignet. In solchen Situationen wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Notdienst, eine psychiatrische Ambulanz oder den Rettungsdienst.
Diese klare Abgrenzung ist wichtig, damit Sie den passenden Hilferahmen finden. Bei Unsicherheit kann in einem Erstkontakt geklärt werden, ob das Angebot sinnvoll erscheint oder ob eine andere Stelle geeigneter ist.